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Nerven wie Drahtseile
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13.6.2009
Erneut
ein hauchdünner Sieg für die Beers.
Die
Beers waren in Wien etwas ersatzgeschwächt angetreten, zeigten aber von Beginn
an gegen die Wanderers2 solides Baseball. Die Defensive hinter Pitcher Daniel
Spazierer stand im Gegensatz zur Vorwoche wieder sehr sicher und konnte sich
gleich zu Beginn zweimal aus sehr brenzligen Situationen ohne Schaden zu nehmen
befreien.
Offensiv fehlten zwar die großen Highlights, trotzdem erspielte man sich bis
zum 6. Inning eine recht komfortable 6:1-Führung. Dann erwachten aber
plötzlich die Schläger der Wanderers. Unterstützt durch einige Unsicherheiten
bei den Beers-Fieldern konnten die Wiener eine 7:6-Führung erspielen. Die Beers
konterten sofort mit einem Run und glichen das Spiel wieder aus - 7:7. Im 7.
Inning schwanden dann die Kräfte bei Daniel Spazierer und Mike Preißl löste
ihn bei Null Outs und Runnern auf 1st und 2nd Base als Pitcher ab. Durch
fehlerlose Defensive entkamen die Beers aus diesem Spielabschnitt ohne einen Run
zu kassieren. Danach strauchelte der Wanderers-Pitcher, und die Beers konnten
die Bases laden. Nach einem Werferwechsel auf Seiten der Wiener brachten die
Schremser aber gerade mal einen Spieler über die Platte zur neuerlichen
8:7-Führung. Die letzten beiden Innings hielt Preißl die gegnerischen
Schlagmänner mit Hilfe einer guten Defensive in Schach und die Beers feierten
einen hauchdünnen 8:7-Sieg.
Nach
dieser erfreulichen Leistungssteigerung zur Vorwoche übernehmen die Beers mit
nun 6 Siegen bei nur einer Niederlage die Tabellenführung von den Vienna Mets.
Auch die PlayOff-Qualifikation ist schon sehr nahe gerückt, wahrscheinlich
würde bereits ein Sieg aus den ausstehenden 5 Spielen reichen.
Nächsten Samstag steht wieder ein Heimspiel am Programm. Die Beers empfangen
die Dirty Sox aus Graz.
Interessant
ist die Nervenstärke in engen Spielen die die Beers heuer an den Tag legen.
Eine Eigenschaft, die bisher eigentlich kaum zu den Stärken des Teams gezählt
hatte.
Von den sechs Siegen in dieser Saison fielen drei mit nur einem oder zwei Runs
Differenz aus, einmal ging`s sogar in ein Extra-Inning. Durch die klare
Niederlage gegen die Mets (1:21) ergibt sich die kuriose Situation, dass man bei
6:1-Siegen eine negative Rundifferenz (-3) hat.
Schremser Beers
@ Vienna Wanderers2 8-7
Team
Schremser Beers
Spazierer D., Rzepa, Leser, Spazierer T., Meindl, Preißl, Brunner, Bauer
Daniel, Traxler