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Beers sind Meister der Regionalliga Ost 2008
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30./31.8.2008

Nach drei knappen Siegen stehen die Beers an der Spitze der Regionalliga.

Die Ausgangsposition alleine sorgte schon für Spannung beim FinalFour in der Wiener Freudenau.
Allen vier Teams konnte nach dem Grunddurchgang der Meistertitel zugetraut werden.

Die Beers starteten am Samstag mit dem Spiel gegen die Vienna Wanderers2. Diese schickten mit Francois DuToit einen ihrer besten ABL-Pitcher auf den Mound. Die Schremser zeigten aber gegen den scharf werfenden Linkshänder keinerlei Respekt und stellten innerhalb von drei Spielabschnitten auf 7:0. Für die Beers pitchte Daniel Spazierer und ließ die Wanderers anfangs nicht zum Zug kommen.
Nachdem die Wiener den Werfer gewechselt hatten stockte die Offensive der Beers. Die Wanderers wiederum trafen immer häufiger. Außerdem stellten sich kleine Unsicherheiten im Feldspiel der Beers ein. Somit stand es bald nur noch 7:5, wonach die Beers noch einen Run nachlegen konnten und das Spiel mit etwas Zittern 8:5 gewannen.

Schremser Beers - Vienna Wanderers2   8-5

Spiel zwei fand erst am Sonntag Morgen statt. Gegner waren die Graz Dirty Sox, gegen die die Beers im Grunddurchgang beide Spiele verloren hatten. Aufgrund der Spielergebnisse des Samstags konnten die Sox mit einem Sieg bereits den Meistertitel fixieren. Dementsprechend entschlossen gingen die Grazer hinter Pitcherroutinier Chritian Maier ans Werk. Das Spiel wogte drei Innings lang hin und her, wobei die Beers eine knappe 2:1-Führung behaupten konnten. Beers-Pitcher Hannes Filler warf ein tolles Spiel, leider begann die Defensive aber schlagartig zu bröckeln und die Grazer stellten nach vielen unnötigen Errors der Beers auf 6:2. Trotzdem rafften sich die Beers nochmal auf und kamen bis 4:6 heran, ehe die Grazer einen Werferwechsel für das letzte und entscheidende Inning vornahmen. Nach einem schnellen Out der Waldviertler stand man bereits mit dem Rücken zur Wand, als den Grazer Pitcher die Kontrolle über seine Würfe verließ. Geschickt abwartend nutzen die Beers diese Schwäche, füllten die Bases und brachten zwei Läufer zum Ausgleich über die Homeplate. Nun musste für die Sox noch mal Nationalteam-Pitcher Matthias Plötz auf den Mound. Doch bereits nach wenigen Pitches jagte Hannes Filler einen Ball weit über die Outfielder der Gegner und sicherte den Beers damit einen wichtigen 7:6-Sieg in letzter Sekunde.

Schremser Beers - Garz Dirty Sox   7-6

Somit wurde das letzte Spiel des Turniers zu einem richtigen Endspiel: Schremser Beers gegen Vienna Mets. Der Sieger konnte sich den Meistertitel sichern. Und dazu hatten die Mets alle ihnen erlaubten ABL-Spieler im Kader aufgeboten.
Mike Preißl startete für die Schremser in diesem wichtigen Spiel als Pitcher. Nach einem unruhigen ersten Inning, in dem Preißl mit den Calls des Umpires haderte, gingen die Mets mit 1:0 in Führung. Bereits der zweite Spielabschnitt brachte ein völlig anderes Bild. Die Beers schlugen die Bälle reihenweise ins Feld und plötzlich verloren die Mets ein wenig die Nerven aufgrund der nicht nachvollziehbaren Entscheidungen des Umps. Nach vielen schönen Hits, einem Pitcherwechsel bei den Wienern und etlichen Walks stand es nach drei Innings plötzlich 10:2 für die Waldviertler. Eine Vorentscheidung? 
Doch die Mets bekamen noch mal Oberluft. Beflügelt vom neuen Werfer Tim Patrick, der die letzten beiden Saisonen bester Pitcher Österreichs in der höchsten Spielklasse war, kamen sie noch mal auf 6:11 heran. Dann das letzte Inning: Den Beers fehlten lediglich drei Outs zum Meistertitel. Die Mets begannen nun die Pitches von Mike Preißl zu treffen und scorten zwei Runs zum 8:11, ehe Preißl zwei Batter StrikeOut auf die Bank schickte. Als wieder zwei Bases besetzt waren schickte der Schlagmann der Mets einen weiten Ball Richtung Centerfield, der auf dem DugOut-Dach des Softball-Feldes landete. Nach einigen Diskussionen zwischen Umps, Teams und Verantwortlichen wurde auf Homerun entschieden - Ausgleich für die Mets zum 11:11. Nun übernahm Beers-Coach Cory Burton als Pitcher und beendete das Inning rasch. Geschockt von diesem Spielverlauf brachten die Beers auch im letzten Angriffsinning nichts Zählbares zu Stande.
Eine Verlängerung musste her. Burton pitchte aber souverän und die Beers kamen nochmal in den Angriff. Ein schnelles Out, worauf Thomas Rzepa mit einem Hit die erste Base erreichte. Dieser versuchte nun die zweite Base zu stehlen, startete aber zu früh. Der bereits vierte Mets-Pitcher an diesem Tag, Lutz Rauch, setzte den Ball aber beim Versuch Rzepa aus zu werfen in den Sand, worauf Rzepa sogar die dritte Base ansteuerte. Der Outfielder der Mets wollte dies verhindern und feuerte einen scharfen Wurf Richtung dritte Base ab der........ über die Spielfeldbegrenzung segelte und somit den Winning Run für die Beers bedeute. Was für ein spannendes, spektakuläres und auch glückliches Ende für die Beers.    
 
Schremser Beers - Vienna Mets   12-11

Kader Beers:
Burton, Spazierer Daniel, Spazierer Tobias, Filler, Rzepa, Bauer Daniel, Leser, Traxler, Meindl, Weiss, Schebesta, Geist, Brunner, Bricher

Somit kürten sich die Schremser Beers zum Meister der Regionalliga Ost 2008. Ein Erfolg der nach dem schwierigen Abstiegsjahr 2007 und einigen Spielerabgängen nicht unbedingt zu erwarten war, durch starken Teamgeist in den entscheidenden Situationen der gesamten Saison aber verdient ist.
Die Beers feiern somit ihren zweiten Meistertitel nach dem Landesligatitel beim Final Four 2001, dessen Dramaturgie der von 2008 nicht unähnlich war.

Herzlichen Dank allen Spielern, Coaches, Funktionären, den zahlreichen Fans die oft auch Auswärtsspiele nicht gescheut haben und allen anderen Freunden und Gönnern der Schremser Beers.

Wer ist der neue Meister - SCHREMSER BEERS.

Noch einmal wie heißt er - SCHREMSER BEERS.

Zum dritten Mal wie heißt er - SCHREMSER BEERS.